Kéler: Complete Songs

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  • Ich bleibe Dein
  • Schlummerlied
  • Abendgebeth
  • Ohne Dich
  • Lied vom Grafen O´Donnell
  • Illusion / Ilúzia
  • Ein Ton aus deiner Kehle
  • Ach Liebste wenn ich bei Dir bin
  • Schau dir gern ins liebe Auge
  • Wanderlied
  • Mondlied
  • Rauenthaler Berglied
  • Árva lány haj süvegem bokrétája
  • Bass Arie im italienischen Stil
  • Ach wie freudig pocht mein Herz
12,00 €

1 Ich bleibe Dein

2 Schlummerlied, op.10

3 Abendgebeth

4 Ohne Dich

5 Lied vom Grafen O´Donnell

6 Illusion

7 Ein Ton aus deiner Kehle, op.9

8 Ach Liebste wenn ich bei Dir bin, op.103

9 Schau dir gern ins liebe Auge

10 Wanderlied, op.23

11 Mondlied

12 Rauenthaler Berglied

13 Árva lány haj süvegem bokrétája, op.38

14 Bass Arie im italienischen Stil

15 Ach wie freudig pocht mein Herz, op.61

Marianna Pillárová - Sopran (1-2, 4-5, 7-13, 15)

Jakub Tolaš - Bariton (3, 6, 14)

Marie Horáčková - Klavier (1-15)

Kéler komponierte das Lied Ich bleibe Dein im Jahr 1845, als er in Wien arbeitete. Oben auf der Titelseite des Manuskripts schrieb er eine Notiz: "Es ist mein erstes Lied". Er widmete es seiner Nichte Amanda Schréter, der einzigen Tochter von Kélers Schwester Friederike. Der Text für dieses und drei andere Lieder schrieb der Arzt Theodor Bakody mit dem Friederike verheiratet war. Kéler widmete das Schlummerlied, op. 10 Fräulein Pauline von Szontagh aus Wien. Im Text von Theodor Bakody singt ein unbekannter Liebhaber das Wiegenlied für seine Geliebte, die er mein Kind nennt, weil er glaubt, dass sie zumindest in Träumen ihm allein gehören kann. Das Lied wurde 1853 im Wiener Verlag von H.F. Millers Witwe veröffentlicht. Das Manuskript des Liedes Abendgebeth befindet sich in der Nationalbibliothek Széchenyi in Budapest. Das Titelblatt des Manuskripts ist vom Komponisten mit dem Pseudonym Béla Kéler signiert, das er seit 1854 verwendete. Der Autor des Textes ist Theodor Bákody. Kéler beendete das Lied Ohne Dich, das als Manuskript verblieb, am 21. Januar 1851 in Wien. Obwohl es niemandem direkt gewidmet ist, gehen wir davon aus, dass der Text von Theodor Bákody eine Hommage an seine Tochter Amanda Schréter darstellt. Der deutsche Dichter tschechischer Herkunft Rudolf Hirsch veröffentlichte in seiner Gedichtsammlung "Stimmen des Volkes" ein Gedicht Das Lied vom Grafen O'Donnell, das zur Grundlage des gleichnamigen Liedes von Kéler wurde. O'Donnell wurde berühmt, weil er am 18. Februar 1853 die Ermordung Kaiser Franz Josephs I. vereitelte. Das intime, lyrische Lied Illusion ist in zwei Manuskriptversionen von Kéler erhalten geblieben. Die erste Fassung wurde im Winter 1848/49 fertiggestellt. Die zweite Fassung wurde am 2. Juli 1874 in Wiesbaden entworfen, anlässlich des 25. Todestages des Bruders Peter. Dieser ist der Autor des Liedtextes, er war Offizier der österreichischen Armee und starb 1849 bei den Kämpfen um Komárno. Kéler widmete das Lied Ein Ton aus deiner Kehle, op. 9 dem Autor des Textes, Rudolf Hirsch, mit einer Bemerkung "dem Dichter des Irrgartens der Liebe freundlichst gewidmet". Die Fassung für Gesang und Klavier wurde 1853 im Wiener Verlag von C. A. Spina veröffentlicht. Die Orchesterversion von 1871 blieb als Manuskript im Šariš-Museum in Bardejov erhalten. Das Lied Ach Liebste, wenn ich bei Dir bin, op. 103 basiert auf einem Gedicht von Rudolf Hirsch. Es ist eine Jugendkomposition Kélers für Gesang und Klavier, die im Juli 1877 im Berliner Verlag Bote & Bock erschienen ist. Kéler orchestrierte das Lied bei seinem letzten Aufenthalt im Bardejover Badeort im August 1880. Das Lied Schau dir gern ins liebe Auge, das 1851 in Wien geschrieben wurde, wird als Manuskript in der Nationalbibliothek Széchenyi in Budapest in einer überarbeiteten Fassung vom 17. Januar 1874 aufbewahrt. Der Autor des deutschen Textes ist Adolf Frankenburg, die Übersetzung ins Englische verfasste Laura Gray. Das Wanderlied op. 23 beschreibt die Reise eines Landstreichers mit einem Rucksack und einem Spazierstock, der glücklich seinen Weg geht, den Sonnenschein genießt, und sich keine Sorgen mit der Liebe macht. Der Autor des Textes ist Uffo Horn. Das Lied wurde im Dezember 1857 im Verlag von C. A. Spina in Wien veröffentlicht. Das Mondlied strahlt die Sehnsucht nach einer verlorenen Heimat aus. Es ist als undatiertes Manuskript im Šariš-Museum in Bardejov aufbewahrt. Der Autor des deutschen Textes ist Alexander Patuzzi. Das Rauenthaler Berglied ist in zwei undatierten Manuskripten Kélers für Gesang und Klavier erhalten. Das Gedicht von Friedrich Hornseck, feiert das höchstgelegene deutsche Weindorf Rauenthal im Rheingau. Das Lied Árva lány haj süvegem bokrétája, op. 38, auf der Grundlage eines Textes von Sándor Petőfi, ist im Stil des ungarischen Csardas geschrieben. Es wurde im Februar 1860 von Ròzsavölgy herausgegeben. Die Handschrift der Bass Arie im italienischen Stil ist nicht datiert, der Autor des Textes unbekannt. Der Anfang besteht aus einem lyrischen Andante, der letzte Höhepunkt der Arie ist die rhythmische Cabaletta. Der Konzertwalzer Ach wie freudig pocht mein Herz, op. 61 für Koloratursopran und Orchester wurde für die Solistin der Hessischen Hofoper Clara Perl komponiert. Die nicht signierten Texte sind in italienischer und deutscher Sprache verfügbar. Der Walzer erschien in der Fassung für Gesang und Klavier im November 1864 bei B. Schott's Söhne.

Marianna Pillárová stammt aus Bardejov. Sie studierte an den Konservatorien in Košice und Ostrava. Sie absolvierte die Akademie der darstellenden Künste in Bratislava in der Rolle der Liu in Puccinis Turandot, die sie auf der Bühne des Mährisch-Schlesischen Nationaltheaters in Ostrava aufführte. Sie ist weithin bekannt als Mozart-Sängerin, wird auch oft für Opern von Bedrich Smetana und die beliebtesten italienischen Opern engagiert und ist in Japan, USA, Österreich, Deutschland, Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien aufgetreten. Außerdem unterrichtet sie Operngesang am Janáček-Konservatorium in Ostrava.

Jakub Tolaš studierte zuerst Gesang bei seinem Vater - Solist der Ostrava-Oper -, dann bei Zdeňka Diváková. Sein erstes Solo-Engagement erhielt er am Staatstheater in Ústí nad Labem. Nach Abschluss seines Grundwehrdienstes war er am Staatstheater in Ostrava engagiert, wo er sechs Spielzeiten verbrachte. Dann wechselte er zum Schlesischen Theater nach Opava. Von 2002 bis 2011 war er Solist an der Janáček-Oper in Brünn. Er ist regelmäßiger Gast an tschechischen Opernhäusern.

Marie Horáčková absolvierte das Institut für Kunstwissenschaften der Universität Ostrava im Fachbereich des Klavierspiels. Sie unterrichtet Klavier und Korrepetition an der Gesangs- und Schauspielabteilung des Janáček-Konservatoriums in Ostrava. Sie begleitet Sänger und Chöre in Japan, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Polen, Kroatien und Bosnien.